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Futterhygiene

Futterhygiene

Ein Modewort oder der Ansatz für einen Hygienegedanken?

In Flüssigfütterungsanlagen muss auf die Hygiene besonders geachtet werden. Dort herrschen ideale Vermehrungs- und Wachstumsmöglichkeiten für Schimmelpilze, Bakterien und Hefen, da alle Faktoren wie Stärke, Eiweiß, Mineralstoffe und Wasser in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Restfuttermengen im Anmischbehälter oder in den Futterleitungen führen oft zu einer Rekontamination. In stehendem Restfutter finden häufig Gärprozesse statt, die bei den Tieren zu folgeschweren Verdauungsstörungen führen können.

 

Mikroorganismen im Flüssigfutter

1. Hefen: Schädlich sind vor allem die CO2 Bildner, welche Zucker und Stärke zu Kohlensäure und Wasser abbauen und zu Masseverlust führen.

2. Schimmelpilze: Abbau von Stärke, Zellulose und Eiweiß. Bildung von Toxinen. Die Probleme gehen selten vom Flüssigfutter aus. Die Probleme entstehen meistens durch Ansatz im Rohr- und Mischsystem.

3. Bakterien: Abbau von Eiweiß zu Ammoniak und Toxinen. Das führt zu einer schlechteren Aufnahme. Durch Milchsäurebakterien erfolgt dadurch eine Umwandlung von Zucker zu Milchsäure. Das hat positive Auswirkungen.

Welche Kontrollmöglichkeiten gibt es?

Reinigung der Fütterungstechnik

Tägliche Reinigung/en und Kontrolle/n

Generalreinigung

(vor allem bei stark verschmutzten Fütterungssystemen zu empfehlen)

Tierkontakt oder Aufnahme der Reinigungsflüssigkeiten vermeiden!

Für die Hygieneverbesserung in Flüssigfütterungsanlagen kann z.B. Lupro-Mix NC zur wöchentlichen Reinigung (saurer Bereich) eingesetzt werden oder mit nutritivem Zusatznutzen dem Flüssigfutter kontinuierlich beigefügt werden (Nach Vorgaben des Herstellers).

Achtung!

Biozide sicher verwenden! Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen!